Feuerwerk kann ins Auge gehen

In jeder Silvesternacht werden vor allem Kinder und Jugendliche durch Feuerwerkskörper verletzt. Mit der Initiative „Wenn Silvester ins Auge geht“ machen Augenärzte auf das Risiko aufmerksam und empfehlen das Tragen von Schutzbrillen.
Von den überwiegend männlichen Betroffenen ist rund ein Viertel noch nicht volljährig.
Bei den schweren Verletzungen beträgt der Anteil sogar ein Drittel.

Die Hauptursache scheint in Übermut und risikobereitem Verhalten zu liegen, aber auch Unbeteiligte sind einer erhöhten Gefahr ausgesetzt. So hat nur ein Viertel der am Auge Verletzten die Böller oder Raketen selbst gezündet.
Aufsicht, Aufklärung über den Umgang mit Feuerwerk und Hinweise zum Schutz erscheinen vor diesem Hintergrund umso wichtiger.
Das Praxisteam des Augenzentrums Schleswig-Holstein wünscht Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr und den Erhalt Ihrer Augengesundheit.

Adventsgruß

Wir wünschen unseren Patienten, Freunden, Partnern und ihren Familien eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest mit vielen schönen Augenblicken und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2020.

Pillen-Selfie

Wir begrüßen und unterstützen das Projekt „Pillen-Selfie“ der Medizinischen Qualitätsgemeinschaft Rendsburg (MQR), denn für behandelnde Ärzte ist es oft schwierig festzustellen, welche Medikamente ein Patient einnimmt. Diese können die Patienten oft selbst nicht benennen, da sie die Medikamentennamen nicht wissen und/oder die Medikamente nicht vollzählig erinnern.

Das Abfotografieren der Verpackung der eingenom­menen Medikamente, bzw. des Medikationsplanes mit dem Smartphone verschafft Sicherheit und einen schnellen Überblick auch bei bestehenden Sprachbarrieren.

So können die Arzneimitteltherapie verbessert und unerwünschte Nebenwirkungen vermieden werden. Die Datenlage für die weitere Betreuung, gerade im Falle einer Operation verbessert sich.

Link zur Homepage des MQR und dem Download des mehrsprachigen Informations-Flyers:

 

Gutes Sehen ein Leben lang - Vorsorge-Untersuchungen am Auge

Mehr als 90 % aller Sinneseindrücke nehmen wir über unsere Augen auf, und sie regen uns zu mehr als 70 % aller Aktivitäten an.  Für die meisten Menschen ist das Sehen daher der wichtigste unserer fünf Sinne. Umso wichtiger ist es,  gutes Sehen früh zu prägen und möglichst lange zu erhalten.

Augenärzte raten daher zu folgender Vorsorge-Strategie:

1.    Amblyopie-Vorsorge
Kinder sehen die Welt mit anderen Augen. Verschwommene Bilder oder fehlende Tiefe empfinden sie als normal, denn sie haben keine Vergleichsmöglichkeiten. Gutes Sehen ist jedoch wichtig für die Gesamt-Entwicklung und hochwertige Sehschärfe beider Augen im Erwachsenenalter.
Die Vorsorge bei dem Kinderarzt liefert ein sinnvolles Screening. Der Termin beim Augenarzt verschafft Klarheit und Sicherheit. So sollte bei familiärer Vorbelastung oder Auffälligkeiten frühestmöglich eine Untersuchung erfolgen. Bei allen anderen ist eine Vorstellung im 2. Lebensjahr ratsam.

2.     Netzhaut-Vorsorge-Untersuchung
Die Netzhautvorsorgeuntersuchung kann frühzeitig krankhafte Veränderungen am Augenhintergrund aufdecken bevor Beschwerden entstehen. Die Verhinderung von Netzhautablösungen steht dabei im Vordergrund.Bei folgenden Risikofaktoren wird hierzu besonders geraten:
Kurzsichtigkeit ab 3 dpt, familiäre Vorbelastung, Grauer Star, funktionelle Einäugigkeit, Grunderkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes
Hierbei sind jährliche Kontrollen angeraten.

3.    Früherkennung des Grünen Stars
Der Grüne Star (Glaukom) ist eine Erkrankung der Augen, deren Häufigkeit mit zunehmendem Alter steigt.  Es handelt sich dabei um einen langsam fortschreitenden Sehnervenfaserverlust mit Verfall des Gesichtsfeldes. In den meisten Fällen ist dies verbunden mit einer krankhaften Erhöhung des Augeninnendruckes. Der Betroffene bemerkt die schleichende Einschränkung meist erst dann, wenn über 90% der Sehnervenfasern zerstört sind. Eine rechtzeitige, das heißt so früh wie möglich einsetzende Behandlung kann diesen irreparablen Schaden verhindern.
Bei der Glaukom-Vorsorge handelt es sich um eine ärztliche Leistung,  die die Kombination einer Augeninnendruckmessung und die Untersuchung des sogenannten Sehnervenkopfes beinhaltet.  
Folgende Risikogruppen sollten besonders berücksichtigt werden:
•    Höheres Lebensalter
•    familiäre Glaukombelastung in der Verwandtschaft ersten Grades
•    Kurzsichtigkeit ab minus 5 Dioptrien
•    schwarze Hautfarbe
Es werden folgende Kontrollintervalle empfohlen:
Wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte sich regelmäßig beim Augenarzt einer Glaukom-Vorsorge unterziehen.
Wie häufig, hängt von den persönlichen Risikofaktoren ab. Die Glaukom-Vorsorge sollte idealerweise alle 2 Jahren wiederholt werden. Sind Sie älter als 60, sollte alle ein bis zwei Jahre kontrolliert werden.

4.     Vorsorge-Untersuchung Grauer Star
Ab dem 50. Lebensjahr nimmt das Risiko am Grauen Star (Katarakt) zu erkranken kontinuierlich zu. Die Sehminderung ist schleichend und verstärkt bei Dämmerung verbunden mit erhöhter Blendungsempfindlichkeit. Für Autofahrer kann die sichere Teilnahme am Straßenverkehr dadurch stark gefährdet sein. Umso sinnvoller ist es, jährlich eine Kontrolle der Augen durchführen zu lassen, denn der Graue Star lässt sich durch einen kleinen operativen Eingriff leicht beseitigen.

5.    Früherkennungsuntersuchung Altersbedingte Makuladegeneration(AMD)
Ab dem 60. Lebensjahr wird zu dieser Vorsorgeuntersuchung jährlich geraten. Sie kann frühzeitig die Erkrankung, an der in Deutschland fünf Millionen Menschen leiden, aufdecken. Ziel ist der Erhalt der Lesefähigkeit bis ins hohe Alter mit allen modernen Diagnose-und Therapiemöglichkeiten und einem sinnvollen Gesundheitsmanagement.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass – egal in welchem Lebensabschnitt - die Früherkennung von Augenerkrankungen deren Behandlung einfacher und erfolgreicher macht.
Die Wichtigkeit des Erhalts von Mobilität und Lebensqualität im Alter nimmt in Anbetracht des demografischen Wandels stetig zu. Daher sollte man sich auch ohne Beschwerden ab dem 40. Lebensjahr einmal im Jahr einer augenärztlichen Untersuchung unterziehen.

Sprechen Sie uns gerne an und vereinbaren einen Termin in einem unserer Praxis-Standorte.

Diabetes und Auge - Prävention und Aufklärung

Seit 1991 findet jedes Jahr am 14. November der Welt-Diabetes-Tag statt. Er soll auf die große Gefahr für die Gesundheit durch die Stoffwechselstörung hinweisen. Die Internationale Diabetes Föderation (IDF) und die Deutsche-Diabetes-Union veranstalten jedes Jahr zahlreiche Aktionen, um  Diabetes stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen.

Der Begriff Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Stoffwechselkrankheiten, bei denen ein erhöhter Blutzuckerspiegel in Folge Insulinmangels entsteht. Dies führt im Verlauf der Erkrankung zu Gefäßschäden. Auch die kleinen Gefäße der Netzhaut des Auges können betroffen sein. Tückisch ist dabei die Symptomarmut in den Anfangsstadien der Erkrankung. Daher müssen Frühzeichen rechtzeitig erkannt werden, um das Sehvermögen zu bewahren. Regelmäßige Kontrollen der Netzhaut sind für Diabetiker grundsätzlich mindestens einmal jährlich anzuraten. Innovative Diagnostik diabetischer Netzhautveränderungen ermöglichen je nach Schweregrad unterschiedliche moderne Behandlungsmethoden. Neben der Lasertherapie kommt insbesondere die Injektion von Medikamenten in den Glaskörper des betroffenen Auges zur Anwendung.

Hand in Hand mit Allgemeinmedizinern und Internisten erarbeiten Augenärzte für Patienten Strategien, die Erkrankung zu verstehen und die Versorgung zu verbessern.

Link:  https://www.diabetesde.org/weltdiabetestag

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